Wie dein Darm dich fett & unglücklich macht.

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Fakt ist – ein glücklicher Verdauungstrakt ist nicht nur sehr eng mit einer glücklichen Psyche verknüpft, sondern auch mit einem gesunden Körpergewicht, einer guten Fitness und einem starken Immunsystem. Umso wichtiger also, sich um einen gesunden Darm zu kümmern, wenn du glücklich, gesund und schlank sein willst und deine körperliche Fitness steigen soll.

Dieser Artikel dreht sich also rund um den Verdauungstrakt, eine gesunde Darmflora und den Störungen derselben – den sogenannten „Reizdarm“.

Anzeichen einer gestörten Darmflora




Hast du also auch eine gestörte Darmflora? Wenn du die folgenden Punkte durchgehst und dich mehrmals wiedererkennst, kannst du ziemlich sicher sein, dass in deinem Verdauungstrakt nicht alles im Lot ist. Wenn du nur ab und zu bestimmte Symptome hast, kann es auch ganz normal und harmlos sein, kämpfst du jedoch wirklich regelmäßig mit starken Beschwerden, solltest du dich dringend mal um die Ursachen- und Lösungsforschung kümmern, die über „Reizdarm“ hinaus gehen.

  • häufige Blähungen, stark aufgeblähter Bauch
  • Bauchschmerzen, Krämpfe
  • Durchfälle, Verstopfung, Stuhlunregelmäßigkeiten
  • Stuhlveränderungen
  • Heißhunger auf bestimmte Lebensmittel
  • Müdigkeit, Schlappheit, mangelnde Energie, fehlender Antrieb
  • Kreislaufprobleme, Schwindel
  • Kopfschmerzen
  • Hautprobleme, Ausschläge, Reibeisenhaut
  • blasse, fahle Haut
  • Mangelzustände

Tipps für einen glücklichen Darm




Was die Voraussetzung ist, damit diese Tipps überhaupt funktionieren – dass die Ursachen eliminiert werden. Ja, die Ursachenforschung kann manchmal sehr langwierig sein und sich hinziehen, aber dennoch führt meist kein Weg dran vorbei, sich damit auseinanderzusetzen, warum der „Reizdarm“ denn gereizt ist. Wer beispielsweise unter einer Laktoseintoleranz leidet, jedoch weiterhin Laktose zu sich nimmt, der wird auch nicht von den folgenden Tipps profitieren.

Unverarbeitete Lebensmittel
Kaufe und iss keine fertigen Lebensmittel und bereite so viel wie möglich selbst zu. Dadurch erhält dein Körper direkt eine Menge Enzyme und Mikronährstoffe, die die Verdauung und Regeneration des Magendarmtraktes unterstützen.

Die richtige Menge Ballaststoffe
Die Menge ist individuell, zu wenig macht den Darm träge und liefert zu wenig Futter für die guten Darmbakterien, zu viel kann Blähungen und Völlegefühl verursachen.

Probiotische Kulturen
Baue regelmäßig Lebensmittel, die fermentiert sind in deinen Speiseplan ein. (Pflanzen-)Joghurt, (Pflanzen-)Kefir, Sauerkraut, milchsauer vergorene Säfte, Kombucha, Kimchi, etc. können hier Mittel der Wahl sein.

Präbiotika
Sie liefern die optimale Nährgrundlage für die guten Darmbakterien und sind lösliche Ballaststoffe. Du findest sie zum Beispiel in Bananen, Naturreis, Apfelschalen, Haferflocken, etc.

Bewegung und Atmung
Spaziergänge an der frischen Luft und eine tiefe Bauchatmung unterstützen natürlich die Peristaltik (Organbewegung) und helfen so, Verdauungsbeschwerden zu reduzieren und eine gesunde Darmflora aufzubauen. Daher ist auch Yoga bei Verdauungsbeschwerden eine gute Idee.



Lebensmittelkombinationen und Trennkost
Es empfiehlt sich, wegen der unterschiedlichen Verdauungszeit Lebensmittel in einer bestimmten Reihenfolge zu essen, damit nichts gärt.. Kurz gesagt: wasserreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse zuerst, dann die Kohlenhydratquellen und zum Schluss proteinreiche, fettreiche Lebensmittel.

Resistente Stärke
Resistente Stärke entsteht, wenn man beispielsweise Kartoffeln oder Reis nach dem Kochen wieder abkühlen lässt, auch in Cashews ist sie natürlicherweise enthalten. Es handelt sich hierbei um eine Veränderung der Kohlenhydrate, die sie unverdaulich macht, aber hilft, die Darmbakterienzusammensetzung optimal zu beeinflussen.

Vermeidung extremer Lowcarbdiäten
Du kannst es dir vielleicht schon denken, aber: extreme Lowcarbdiäten wirken sich schon nach wenigen Tagen negativ auf deine Darmbakterien aus. Der hohe Protein- und Fettanteil bei wenig Pro- und Präbiotika ist Gift für den Darm.

Superfoods und Gewürze
Hausmittel sind in dem Fall auch immer eine gute Wahl: Anis, Kümmel, Fenchelsamen, Knoblauch, Ingwer und Zwiebeln können die Darmflora unterstützen und Verkrampfungen lösen. Einige Superfoods wie Gerstengras oder Athletic Greens unterstützen natürlicherweise die Darmflora.

Mono-Mahlzeiten bzw. Fasten
Zeitweises Ernähren von Monomahlzeiten oder (intermittierendes) Fasten kann dem Verdauungstrakt helfen, sich zu regulieren. Ein paar Tage Rice-Island oder Banana-Island können Wunder bewirken und zumindest akute Probleme deutlich reduzieren. Diese kann man auch nutzen, um schrittweise herauszufinden, welche Lebensmittel schlecht vertragen werden, indem man nach und nach die Dinge wieder in seine Ernährung integriert.

Regelmäßige Mahlzeiten
Durch regelmäßige Mahlzeiten kann sich der Verdauungstrakt in seiner Bereitstellung an Verdauungssäften und co. anpassen.