Welcher dieser Stoffwechseltypen bist du?

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Auch wenn es in der Werbung immer so einfach aussieht ist es leider in der Realität ein bisschen anders. Man kann nicht gezielt an bestimmten Stellen mithilfe bestimmter Nahrungsmittel abnehmen, auch wenn das viele Diäten versprechen. Kleiner Trost: Es lassen sich optisch drei grobe Stoffwechseltypen unterscheiden – die man vor allem mit Sport feintunen kann.

Die drei Typen unterscheiden sich hinsichtlich Muskelaufbau, Skelettbau, Gewichtszunahme und Fettspeicherung:


Stoffwechseltyp 1: Mesomorph

AussehenAthletischer Körperbau, muskulös, nicht zierlich, breitere Schultern, schmale Hüfte  
z. B. Sarah Jessica Parker, Halle Berry

Sport fällt dir leicht, Muskeln baust du schnell auf. Du bist nicht zierlich, hast Kraft und einen geringen Körperfettanteil. Deine Silhouette erinnert an eine Sanduhr. Meist hat dieser Stoffwechseltyp auch kräftige Haare.
Tipp: Balance ist alles. Um nicht zu viel Fett abzubauen oder zu viel Muskeln aufzubauen, sollten sich Kraft- und Ausdauertraining die Waage halten. Am besten drei Mal pro Woche auf dem Laufband o. ä. Gas geben und drei Mal pro Woche die Hanteln stemmen. Beim Krafttraining lieber auf viele Wiederholungen mit wenig Gewicht setzen.

Stoffwechseltyp 2: Ektomorph

Aussehen: Groß, schlank, wenig Muskeln



z. B. Karlie Kloss, Gisele Bündchen

Du hast lange Beine, und eher einen kurzen Oberkörper. Alles an dir wirkt eher zierlich. Glückwunsch, du hast Modelmaße! Nur wenn du Muskeln aufbauen willst, wird es schwierig. Um das zu schaffen, musst du deutlich mehr Kalorien zu dir nehmen als sonst.

Tipp: Um Muskeln aufzubauen, bringen sporadische Krafteinheiten nichts. Du musst dranbleiben: Am besten bis zu fünf Kraft-Workouts à 30 Minuten pro Woche absolvieren! Dabei die Gewichte rasch steigern und lieber weniger Wiederholungen machen. Als Trainingstool eignen sich  Kettlebell und Langhantel.

Stoffwechseltyp 3: Endomorph

Aussehen: Weiche Rundungen, klein, undefinierte Muskeln  
z. B. Beyoncé, Serena Williams



Du nimmst schon zu, wenn du nur an einer Torte vorbeigehst. Der Grund: Dein Stoffwechsel arbeitet sehr langsam – deshalb nimmst du schneller zu. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, denn du kannst trotzdem schnell Muskeln aufbauen. Diese werden sichtbar, wenn du gleichzeitig Fett verbrennst.
Tipp: Bei dir steht die Fettverbrennung an erster Stelle, du musst deinem Stoffwechsel quasi einen Anschubser geben, damit er effizient läuft. Versuche, drei HIIT-Einheiten pro Woche zu schaffen. Dazu noch zwei Krafteinheiten mit schweißtreibenden Ganzkörperübungen einbauen, so bringst du das Fett am schnellsten zum Schmelzen.

Die Mischung macht‘s




Du kannst dich keinem der Stoffwechel-Typen zu 100 Prozent zuordnen? Da bist du nicht alleine, man geht von bis zu 80 Untertypen aus. Du trägst also von allen Typen etwas in dir, aber einer dominiert.