So gelingt es dir, deine Ernährung umzustellen!

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Wie du langfristig gesund abnimmt – ohne zu hungern oder den altbekannten Jojo-Effekt? Indem du deine Ernährung umstellt. Dabei geht es nicht darum, weniger zu essen oder sich ganze Nahrungsmittelketten, z.B. Milchprodukte, zu verbieten, sondern darum, mehr von den richtigen Dingen zu essen.




Aber Achtung: Auch, wenn du deine Ernährung auf gesund umstellen will, gibt es so einige Stolperfallen. Hier kommen…

Die Top 3 Fehler, wenn du deine Ernährung umstellt

1. Zu hohe Ziele setzen




Wenn du deine Ernährung umstellst, achte darauf, dir realistische Ziele zu setzen. Bedeutet: Ziele, die auch erreichbar sind.

Fange am besten mit kleinen Veränderungen an und arbeite dich Schritt für Schritt weiter. So wird die Ernährungsumstellung zur Gewohnheit und du merkst auf Dauer gar nicht, dass du eine Art Diät machst.

Kleiner Tipp: Laut einer Studie dauert es im Schnitt 21 Tage bis das Gehirn neue Handlungen oder Verhalten als „Gewohnheit“ etabliert. Für den maximalen Effekt solltest du die Umstellung also mindestens so lange durchziehen.

2. Keinen Plan machen

Die Ernährung umzustellen, ist doch Pillepalle? Nö, ist es nicht. Und genau deshalb empfiehlt es sich, zumindest am Anfang einen Ernährungsplan zu machen, bis aus deinem neuen Essverhalten eine Routine wird.

Das bestätigt auch eine Studie der „Association for Psychological Science“, die ergab, dass man Dinge eher mit als ohne Plan einhält. Und mal ehrlich: Kann man erfolgreiche Tage abhaken, gibt das einen zusätzlich Motivations-Boost.

3. Jedem davon erzählen



Klar, wenn man sich endlich dazu entschlossen hat, seine Ernährung umzustellen, ist das totaaal aufregend. Und du denkst vielleicht, je mehr Leute davon wissen, desto eher hältst du den neuen Ernährungsplan, z.B. wegen des sozialen Drucks, ein?

Tja, falsch gedacht. So funktioniert das menschliche Gehirn leider nicht. Timothy Pychyl, Professor an der Carleton University in Ottawa, Kanada, erklärte in einem Interview mit der britischen News-Seite „BBC“: „Manchmal ist es das Schlechteste, was man tun kann, wenn man jedem davon erzählt, denn man bekommt dann bereits eine Art Belohnung [z.B. durch Zusprüche der Familie/Freunde, ohne, dass man mit der Ernährungsumstellung überhaupt begonnen hat; Anmerkung d. Red.].“

Er warnt also vor gegenwärtigen Erfolgen vs. zukünftigen Niederlagen. Sollte man es nicht schaffen, die neue Ernährung einzuhalten, kann das sehr deprimierend sein. Und noch enttäuschender, wenn man zuvor bereits für die Entscheidung von allen gelobt wurde, aber dann keine Ergebnisse liefern kann.