Die medizinischen Wirkungen von Kaffee

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Wir haben immer gedacht, Kaffee sei ungesund, doch nun bestätigen zahlreiche Studien, dass das Getränk eine heilende Wirkung hat. Eine Studie beweist sogar, dass Kaffeetrinker länger leben. Nun zu den Vorteilen, von Kaffee.

Kaffee lindert Kopfschmerzen




Ja, du hast richtig gelesen, Koffein gilt als mildes Schmerzmittel. Es erweitert die Gefäße, erleichtert den Blutfluss und lindert dadurch beispielsweise Kopfschmerzen. Dieser Effekt wurde international untersucht: Bei über 7.000 Patienten hat der zusätzliche Konsum von Kaffee die Wirkung der verabreichten Schmerzmittel verbessert.

Kaffeetrinker leben länger

Eine amerikanische Langzeitstudie hat belegt, dass Kaffeetrinker länger leben. Die Studie untersuchte 20 Jahre lang 200.000 Testpersonen und kam zu dem Ergebnis, dass die Menschen mit moderatem Kaffeegenuss (drei bis fünf Tassen am Tag) eine geringere Wahrscheinlichkeit aufwiesen, an einer Herzkreislauferkrankung, neurologischen Erkrankungen und Diabetes Typ 2 zu sterben oder Selbstmord zu begehen. Darüber hinaus konnte keine Verbindung zwischen Kaffeekonsum und Krebs bewiesen werden.

Kaffee ist ein Stresskiller




Ein internationales Forscherteam unter Federführung der portugiesischen Universität Coimbra und mit Beteiligung der Bonner Universität fand heraus, dass Koffein einen speziellen Rezeptor blockiert und dadurch Stresssymptome verringert. Man ist weniger ängstlich, dafür leistungsfähiger und positiver gestimmt.

Kaffee hält unser Gedächtnis fit

Kaffee macht wach und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Zudem verbessert er auch unser Langzeitgedächtnis, sagen jetzt Wissenschaftler der Universität Baltimore: Wer nach dem Lernen 200 mg Koffein (rund 2 1⁄2 Tassen Kaffee) zu sich nimmt, kann sich den Stoff besser merken. Damit nicht genug: Gleich mehrere aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Kaffeetrinker, die drei Tassen täglich konsumieren, weniger anfällig für Krankheiten wie Demenz und Alzheimer sind.

Kaffee stärkt die Leber




Kaffee regeneriert die Leber und dafür braucht er nicht einmal Koffein. Forscher machen die in den Bohnen enthaltenen Diterpene, Cafestol und Kahweol, dafür verantwortlich. Sie aktivieren die Entgiftung der Leber und damit die des ganzen Körpers. Aus dem gleichen Grund haben Kaffeetrinker übrigens auch ein geringeres Risiko für Leberzirrhose und -krebs.